Wer kennt noch die alten Osterbräuche?

Vom 2. bis zum 5. April dauern die Osterfeiertage in diesem Jahr, und neben dem Vertreiben des Winters gehört auch die geheimnisvolle Vermehrung von bunt gefärbten Ostereiern zu ihren bekannten Aufgaben. Außerdem gibt es verschiedene Ostertraditionen und Bräuche, die in einigen Orten Mecklenburg-Vorpommerns immer noch gepflegt werden. Auch manche der typischen Osterspäße haben ihren Ursprung in alten Zeiten. Wer weiß z.B. noch, warum man Hühnereier überhaupt bunt anmalt und an Zweige hängt? Dieser farbenfrohe Schmuck an Weidensträuchern sollten früher nämlich Hexen und böse Geister vertreiben. Das hat offenbar geklappt – denn Hexen bekommt man heute nirgendwo mehr zu sehen. Auch etwas in Vergessenheit geraten ist das so genannte „Stüpen”. Mit geschmückten Zweigen schleichen sich die Kinder am Ostersonntagmorgen ans Bett ihrer Eltern und verlangen mit den Ruten die Herausgabe der Ostereier. Eiertrudeln vom Eierberg war ebenfalls ein altes Osterspiel, bei dem die Jüngsten ihre Ostereier einen Hang oder Hügel herunter rollen lassen. Was dabei nicht heil unten angekommen ist, darf natürlich aufgegessen werden.

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